DER SPIEGEL über die Pariser Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage”

Den Bekanntheitsgrad Lilian Thurams, Fußballer des französischen WM-Teams 1998, nutzt Stefan Simons in seinem am 24. Februar 2012 auf Spiegel-Online erschienenen Artikel als Aufhänger aus. „Einst schoss er brillante Flanken, heutzutage trägt er ebenso brillant Angriffe gegen Intoleranz vor“, beginnt er seinen Artikel und verweist im Anschluss auf die zahlreichenden Verdienste des Ex-Fußballers und Kurators der Pariser Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“. Thuram sei mit neun Jahren nach Frankreich gekommen und sei aufgrund seiner Hautfarbe in der Volksschule als „schwarzes Rindvieh“ verhöhnt worden. So habe seine eigene Biografie den Anstoß zu seinem Kampf gegen den Rassismus gegeben, schreibt Simons. Nach seiner Sportlerkarriere habe Thuram sich entschieden, eine Stiftung ins Lebens zu rufen, die sich der „Erziehung gegen Rassismus“ verschreibt.

Die von Thuram mitkoordinierte Ausstellung habe seit November 100.000 Menschen angezogen und gehöre „zu den größten Erfolgen seit das Museum 2006 eröffnet wurde: Am 6. Februar erhielt “Exhibitions, l’invention du sauvage” sogar den “Globes de Cristal” für die beste Ausstellung des Jahres“, so Simons.

Die Spiegel-Besprechung der Ausstellung fällt durchweg positiv aus. Zu lesen ist der vollständige Artikel unter http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rassismus-ausstellung-50-pfennig-fuer-20-sioux-indianer-lebend-a-815745.html


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