Beiträge zu Rassismus

Tausende Hamburger demonstrieren gegen Pegida

Tegida

Tausende Hamburger kamen gestern Abend spontan zu einer Anti-Pegida Demonstration zusammen. 5.000 hatten sich über Facebook bei “Tegida- Gewaltfrei vereint gegen Irrglauben und Intoleranz” angemeldet, die Polizei zählte 4.000 Demonstranten am Glockengießerwall am Hamburger Hauptbahnhof. Der Crieur Public demonstrierte mit. Die Atmosphäre war friedlich, die Demonstranten in der Mehrzahl jung und studentisch. Auch Reden hat es gegeben- die meisten Redner waren bemüht, die Notwendigkeit von Toleranz und Offenheit gegenüber Flüchtlingen und Menschen ausländischer Herkunft zu unterstreichen. Nur einige wenige Teilnehmer instrumentalisierten die Demonstration für ihre Parteipolitik. Die Hamburger Tegida-Demonstration ist die Antwort auf die Montagsdemonstrationen der Pegida in Dresden, die gegen die … (Mehr …)

Ist das Kopftuch… ein Zeichen der Rückschrittlichkeit?

Alice Schwarzer

„Wenn ich Frauen mit Kopftuch sehe, werde ich wütend“ bekannte kürzlich ein Freund von mir, „wieso lassen die sowas mit sich machen?“ Darauf entbrannte eine hitzige Diskussion in der Runde – wir waren zu dritt – in der jeder einmal sein Repertoire an Emotionen, intellektuellen Standpunkten und historischem Halbwissen zum Thema „Kopftuch und Feminismus“ ans Tageslicht zu befördern versuchte. Kürzlich gelesene Artikel zum Vormarsch der IS, Fernsehdokumentationen über die Rekrutierung deutscher Dschihadisten, feministische Zitate sowie im Studium angeeignete Argumente des Poststrukturalismus wurden mit Elan in die Runde geworfen. Während der eine forderte, die Kopftücher sollten verboten werden, um ein Zeichen … (Mehr …)

  1. henssenc schrieb am 10. November 2014:
    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich weiß Ihre Meinungen zu schätzen, da ich weiß, dass Sie viel zu diesem Thema …

Wieviel Multikulti steckt in Deutschland?

Wieviel Multikulti steckt in Deutschland?

„Komm’, lass uns schnell noch einen Döner beim Türken an der Ecke holen!“ hört man hierzulande oft oder „Wir waren beim Italiener, als Dessert gab’s Tiramisu.“ oder „Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde. Komm’, schenk dir ein….“ Laut einer Studie vom Institut für Demoskopie in Allensbach essen 51% der Deutschen am allerliebsten ausländische Küche. Auf Platz Eins steht Italienisch, gefolgt von Chinesisch und Griechisch. Schaut man sich in Einkaufspassagen der deutschen Innenstädte um, findet man diese Statistik auch bestätigt: es wimmelt von Asia Snackbuden, Pizzaständen und Thairestaurants. Und was ist mit all den Nagelstudios, die man dazwischen … (Mehr …)

ARTE: Die Entstehung des Rassismus

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Die ARTE-Sendung “Mit offenen Karten” erklärt wöchentlich fast ausschließlich anhand von geographischen Karten wichtige Sachverhalte. Hier eine 14-minütige Sendung mit dem Titel “Die Entstehung des Rassismus”. Die Sendung ist sehr anschaulich erklärt und richtet sich an alle diejenigen, die sich mit diesem Thema vertraut machen möchten:

Bananen werden geschmissen, Affenschreie nachgeäfft – der Rassismus kehrt in die Stadien zurück

banane

Affenschreie, geschmissene Bananen, Beleidigungen und das Bespucken farbiger Fußballspieler sind zur Tagesordnung geworden. Das Phänomen ist mittlerweile sogar banalisiert. Daniel Aves, Spieler des FC Barcelona, hat allerdings große internationale Unterstützung erfahren, als er humorvoll auf einen solchen Bananenschmiss reagierte: er aß die Banane ganz einfach auf. Letzten Sonntag hat ein neues rassistisches Vorkommnis die spanische Fußballliga geprägt. Der Senegalese Pape Diop wurde mit Affenschreien vonseiten der Atlético Madrid Fans ausgebuht. Er hat mit einer kleinen Tanzeinlage sehr entspannt darauf reagiert. Bevor die Banane zu einem anti-rassistischen Symbol gemacht wurde, symbolisierte sie jahrzehntelang den Rassismus. Wie ist das zu erklären? Antworten … (Mehr …)

Deutschlandfunk über “Menschenzoos – Die Erfindung des Wilden”

Der Deutschlandfunk hat einen Radiobeitrag zu der Ausstellung “Die Erfindung des Wilden” im Pariser Museum Branly ins Netz gestellt. (Mehr …)

Die letzten Minuten eines Mörders und was sie offenbaren

Das Leben eines Menschen, der so feige war, dass er – solange er nicht enttarnt war -
nur auf Unbewaffnete schoss, die er überraschte, damit sie keine Chance zu Flucht hatten und der auch nicht davor zurückschreckte kleinen Kindern aus kürzester Distanz in den Kopf zu schießen, ist beendet. Traurig ist an seinem Tod nur, dass er nicht früher gestoppt werden konnte. Ein Albtraum ist für die Unbeteiligten abgeschlossen, für die Angehörigen der Opfer wird er wohl nie enden. Der Mörder hatte in einem Telefongespräch mit der Polizei erklärt, sollte er sterben, werde er ins Paradies kommen – schade, dass er der Nachwelt nichts mehr über seine jetzt beginnende Zeit in der Hölle berichten kann…. (Mehr …)

Rechtsextreme beschwert sich über Faschisten

Mittlerweile gibt es sogar Rechtsextreme, die sich über Faschisten beschweren: Marine Le Pen, die Präsidentschaftskandidatin der französischen, rechtsextremen Partei “Front National”, bezeichnete heute im Radio den Mörder von Toulouse und seine extremistischen Gesinnungsgenossen als “grüne Faschisten” (grün, weil grün die Farbe des Islam ist). Ganz offensichtlich ist ihr ein „großer Stein vom Herzen gefallen“, daß der feige und erbärmliche Mörder nicht zu ihrem Dunstkreis gehörte. Die grundsätzliche Nähe zu den anderen Faschisten hat sie schon richtig erkannt.