Posts about Menschenzoos

2. Teil der ARTE Sendung über MenschenZoos und Völkerschauen

Die Fortsetzung der Sendung über die Völkerschauen finden Sie hier.
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MenschenZoos – 1. Teil der ARTE-Sendung

Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE hat einen sehenswerten Beitrag über das Thema MenschenZoos gesendet. Dieser greift vielfach auf historisches Material zurück und gibt so einen besonders direktes Bild, dessen, was damals bei den sogenannten Völkerschauen geschah.

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ARD strahlt ARTE-Beitrag zur Ausstellung in Paris aus

ARD

In der Nacht vom 3. auf den 4. April (4:30 bis 4:40 Uhr) strahlt ARD den 10-minütigen ARTE-Beitrag „Mit offenen Karten“ in der Regie von Frédéric Lernoud über die Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ aus. Die Sendung fragt nach der Repräsentation des Anderen und folgt der Kuratorin des Pariser Musée du quai Branly Jacomijn Snoep durch die Ausstellung. Zum vollständigen Programmhinweis finden Sie hier http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=287247609605746

Deutschlandfunk über “Menschenzoos – Die Erfindung des Wilden”

Der Deutschlandfunk hat einen Radiobeitrag zu der Ausstellung “Die Erfindung des Wilden” im Pariser Museum Branly ins Netz gestellt. Weiterlesen

Filmdokument: Völkerschau (MenschenZoo) bei Hagenbeck

Zeitgeschichte hautnah: 22 Minuten Privataufnahmen einer sogenannten „Völkerschau” in Hagenbecks Tierpark in Hamburg Stellingen. Ein seltenes Filmdokument mit großer Aussagekraft.
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Ein Käfig voller “Wilder”

Ausstellungsplakat "Die Erfindung des Wilden"

Ausstellung in Paris thematisiert die frühere Faszination von “Völkerschauen”

“Menschenzoos” waren in der Kolonialzeit der Renner in Europa. Bei diesen sogenannten Völkerschauen wurden Angehörige fremder Kulturen ausgestellt. Weiterlesen

Ausstellung im Pariser “Musée du Quai Branly”

Das Pariser Museum für aussereuropäische Geschichte am Quai Branly zeigt bis Juni 2012 eine Ausstellung, die es in sich hat. Ein lesenswerter Beitrag Weiterlesen

DER SPIEGEL über die Pariser Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage”

Der Spiegel

Den Bekanntheitsgrad Lilian Thurams, Fußballer des französischen WM-Teams 1998, nutzt Stefan Simons in seinem am 24. Februar 2012 auf Spiegel-Online erschienenen Artikel als Aufhänger aus. „Einst schoss er brillante Flanken, heutzutage trägt er ebenso brillant Angriffe gegen Intoleranz vor“, beginnt er seinen Artikel und verweist im Anschluss auf die zahlreichenden Verdienste des Ex-Fußballers und Kurators der Pariser Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“. Thuram sei mit neun Jahren nach Frankreich gekommen und sei aufgrund seiner Hautfarbe in der Volksschule als „schwarzes Rindvieh“ verhöhnt worden. So habe seine eigene Biografie den Anstoß zu seinem Kampf gegen den Rassismus gegeben, schreibt Simons. Nach … Weiterlesen

The Australian über die Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“

The Australian newspaper

Schnell sei sie zu der meistbesprochenen und kontroversesten Ausstellung des Jahres avanciert: „Exhibitions. L’invention du sauvage“, noch bis zum 3. Juni zu sehen im Musée du quai Branly. Ausgerichtet im Herzen Frankreichs, zeige sie das Bemühen der ehemaligen Kolonialmacht, ihr koloniales Erbe durch eine offene Debatte über Immigration und die Sicht auf „den Fremden“ zu verarbeiten, schreibt Ilmar Leetberg. Der Außergewöhnliche, der Wilde und das Monster seien immer schon Subjekt intensiver Neugier gewesen. Historisch gesehen habe „der Fremde“ die Gesellschaft immer schon unterhalten und ihr dabei gedient, sich selbst zu definieren. Leetberg beschreibt seinen Lesern im Folgenden vor allem das … Weiterlesen

Besprechung der Pariser Ausstellung auf BBC

BBC News

Die Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“, die noch bis Anfang Juni 2012 im Pariser Musée du quai Branly zu sehen ist, wurde am 27. Dezember 2011 auf bbc.co.uk von Hugh Schofield besprochen. Der Autor nennt die Zielsetzung der Ausstellung zu Beginn seines Artikels, nämlich „ to teach how Western societies created a sense of “the other” in regard to foreign peoples, thus legitimising their eventual domination“ („zu erklären, wie die westlichen Nationen eine Vorstellung des „anderen“ in Bezug auf ausländische Völker erschafften und dadurch ihre Vormachtstellung legitimierten“), drückt aber nur implizit aus, ob und wie dies den Ausstellern auch gelungen … Weiterlesen

Besprechung der Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ in Le Parisien

Le Parisien

Die große französische Boulevardzeitung Le Parisien kündigt die Eröffnung der derzeit im Pariser Musée du quai Branly zu sehenden Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ an. „Kinder“, beginnt der Rezensent seinen Artikel, „unsere Großeltern, ja sogar unsere Eltern, gingen zur Foire du Trône oder in den jardin d’Acclimatation. Aber nicht, um eine Runde auf der Achterbahn zu drehen, sondern, um vor der „Krokodilfrau“ zu erschauern.“ Schwarze oder andere „Einheimische“ seien aus den Kolonien nach Europa gebracht worden, um in Zirken und Baracken als Monster ausgestellt zu werden. So sei beispielsweise auch der Urgroßvater des Fußballers Christian Karembu ein solches Opfer der … Weiterlesen

Königliches Museum für Zentralafrika informiert über Pariser Ausstellung

RMCA

Das Royal Museum for Central Africa in Tervuren informiert in einem kurzen Text auf seiner Webseite über die Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage”. Die Abteilung für Kolonialgeschichte des Museums war an der Erstellung des Ausstellungskatalogs beteiligt. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Juni 2012 im Musée du quai Branly zu sehen. Sie beleuchtet die vergessene Geschichte der Menschenzoos- von Frauen, Männern und Kindern, die von Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika in den Westen gebracht wurden, um in Zirkusstücken, im Theater oder Kabarett, auf Jahrmärkten, in Paraden, Zoos, Dorfnachbauten oder auf internationalen – oder kolonialen Weltausstellungen ausgestellt zu werden. Diese Unternehmungen … Weiterlesen

Die Erfindung der Wilden

Vor nicht zu langer Zeit wurden Männer, Frauen und Kinder wie Tiere zur Schau gestellt, in Zoos, auf Jahrmärkten, sogenannten Völkerschauen. Manche waren hinter Gittern. In Europa, Amerika und Japan gabe es tausende dieser Ausstellungen. Sie prägten das Bewußtsein von Millionen von Menschen, die sich nach dem Besuch eines Menschenzoos in dem sicheren Bewußtsein wiegten, einer “höheren Rasse oder Zivilisation” anzugehören. Weiterlesen

„Exhibitions. L’invention du sauvage“: laut „The Guardian“ die meistdiskutierte Ausstellung des Winters

The Guardian

Angelique Chrisafis nennt die am Dienstag eröffnete Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ im Pariser Musée du quai Branly „Paris’s most talked about exhibition of the winter“ („die meistdiskutierte Pariser Ausstellung dieses Winters“). In ihrer Besprechung vom 29. November 2011 gibt sie vor allem die in der Ausstellung illustrierten Einzelschicksäle von prominenten Völkerschau-Opfern wie der sogenannten „Hottentotten-Venus“ wieder. Die „Hottentotten-Venus“ mit bürgerlichem Namen Sarah Baartmann war eine junge Einheimische aus der Kapkolonie, der heutigen Provinz Südafrikas, des Volkes Khoisan. Sie wurde auch die „Venus Hottentotten“ genannt. Als Sklavin wurde sie 1810 mit ihren Brüdern und Schwestern von ihrem „Meister“ Caezar nach Europa … Weiterlesen

Menschenzoos

Ausstellung Was Wir Sehen

Im Wiener Museum für Völkerkunde eröffnet am 25. Mai die Ausstellung “Was Wir Sehen – Bilder, Stimmen, Repräsentationen”. Die Ausstellung ist eine spannende Ergänzung unseres in der Übersetzung befindlichen Buches “Menschenzoos”

Die Ausstellung setzt sich mit der verstörenden Geschichte historischer Ton- und Bilddokumente aus dem südlichen Afrika auseinander. Weiterlesen

“Reste des Menschenzoos” – bewegender Artikel in der SZ

In der Süddeutschen Zeitung wird in einem bewegenden und lesenswerten Artikel beschrieben, wie die Menschenzoos bis heute Auswirkungen haben.  So hat sich die chilenische Präsidentin bei den repatriierten Toten entschuldigt…., mehr unter “Reste des Menschenzoos aus der Süddeutschen Zeitung”

Autorenteam Menschenzoos

Pascal Blanchard

Das Buch Menschenzoos haben Pascal Blanchard, Nicolas Bancel, Gilles Boëtsch, Eric Deroo und Sandrine Lemaire als Herausgeber & Autoren erarbeitet sowie achtundzwanzig weitere international anerkannte Autoren eingebunden. Weiterlesen

Ein Buch von Pascal Blanchard, Nicolas Bancel, Gilles Boëtsch, Eric Deroo und Sandrine Lemaire

MenschenZoos

Cover-MenschenZoos

Voraussichtlich im Oktober 2011 wird das Buch

Menschenzoos

erscheinen. Die Originalausgabe „Zoos humains“ wurde von Pascal Blanchard, Nicolas Bancel, Gilles Boëtsch, Eric Deroo und Sandrine Lemaire erarbeitet.

Das auch heute noch bewusst oder unterbewusst verbreitete Bild des Wilden, des „Negers“, des Exoten wurde in der Zeit von 1860 bis 1930 in Europa, Amerika und Japan durch Menschenzoos geprägt. Millionen von Weiterlesen