Wanderausstellung

Filmbericht über die Wanderausstellung MenschenZoos an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Wanderausstellung “Die Schaustellung des Wilden – MenschenZoos” wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erfolgreich gezeigt.

Einer der Gründe für die Universität die Ausstellung zu zeigen, war das Auffinden von Human Remains in Form der „Kopfhaut eines Herero”. Die Universität wollte sich kritisch mit dem Fragenkomplex Rassismus, Kolonialismus, Völkerschauen (MenschenZoos) auseinandersetzen, da diese Themen in bestimmten Teilbereichen sehr verzahnt sind. Hier ein Filmbericht über die Ausstellung, einschließlich eines Interviews mit Professor Fischer:
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Ausführlicher Beitrag des PT-Magazins über die Wanderausstellung in Jena

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Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft hat sich sehr ausführlich mit der Ausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auseinandergesetzt.

Um den Inhalt kurz anzureißen, seien nur die Zwischenüberschriften wiedergegeben:

- Universität Jena präsentiert seit 20. Oktober Sonderausstellung zur „Schaustellung des Wilden“

- Intensive Auseinandersetzung mit der Herkunft von Sammlungsobjekten

- „Wilde“ ohne Würde (Mehr …)

Filmreportage von Jena TV über die Wanderausstellung

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Jena TV entsandte ein Journalistenteam zur Vernissage der Wanderausstellung „Schaustellung des Wilden – Menschenzoos“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Der Filmbeitrag wurde auf der Webseite mit dem folgenden Vorspann angekündigt:

„Bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein wurden in Zoos nicht nur Tiere gehalten, sondern auch Menschen ausgestellt. Im Universitätshauptgebäude am Fürstengraben ist seit Montag eine Ausstellung zu sehen, die sich mit der Völkerschau und Kuriositätenkabinetten beschäftigt. Denn (Mehr …)

Die Ostthüringer Zeitung berichtet über die Wanderausstellung

Logo Ostthüringer Zeitung

Am heutigen Tage berichtete die Ostthüringer Zeitung über die Wanderausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” im Hauptgebäude der Fridrich-Schiller-Universität in Jena. Den Artikel finden Sie hier.  

Jena TV kündigt die Wanderausstellung an

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Die Universität Jena präsentiert ab 20. Oktober die Sonderausstellung zur „Schaustellung des Wilden”. Zur Vernissage wird am Montag, 19. Oktober, um 16 Uhr in den Senatssaal im Hauptgebäude am Fürstengraben eingeladen. Bis zum 12. Dezember ist die Wanderausstellung zum „Menschen-Zoo” erstmals in Deutschland zu sehen; der Eintritt ist frei. Bei der Ausstellungseröffnung wird am Beispiel der „Kopfhaut eines Herero” aus der Lehrsammlung (Mehr …)

Friedrich-Schiller-Universität erläutert die bevorstehende Ausstellung

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Die Jenaer Friedrich-Schiller-Universität hat heute offiziell den Beginn der Sonderausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” bekanntgegeben. Bei dieser Eröffnung wird auch exemplarisch dargelegt, wie intensiv sich die Universität Jena mit diesem Thema und ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Am Beispiel der “Kopfhaut eines Herero”, die sich in der Lehrsammlung des Zoologischen Instituts befand, wird zum einen dargelegt, wie auch in der Wissenschaft Rassismus und Vorurteile gefördert oder sogar geschaffen wurden. Zum anderen wird gezeigt, wie schwer manchmal eindeutige Nachweise der Herkunft solcher Sammlungsstücke zu erbringen sind. Die Universität Jena hat in diesem Fall einen externen Wissenschaftler mit der Untersuchung beauftragt. Sein Ergebnis … (Mehr …)

Wanderausstellung MenschenZoos in der Friedrich-Schiller-Universität in Jena

FRIEDRICH-SCHILLER-UNIVERSITÄT

Die Wanderausstellung “Die Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” wird am 19. Oktober 2015 im Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eröffnet. Die Vernissage beginnt um 16 Uhr im Senatssaal der Universität. Die Eröfnungsansprachen werden von dem Universitätspräsidenten Herrn Professor Dr. Walter Rosenthal und Herrn Professor Dr. Martin Fischer, Direktor des Instituts für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie, sowie einem Vertreter des Crieur Public gehalten. Die Ausstellung ist dort bis zum 12. Dezember 2015 zu sehen, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wurde möglich gemacht durch den Einsatz von Herrn Professor Dr. Martin S. Fischer sowie die finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft der … (Mehr …)

Zeig Rassismus die rote Karte !

Logo des Vereins

Les Éditions du Crieur Public hat für die geplante Wanderausstellung in Deutschland „MenschenZoos: Die Erfindung des Wilden“ einen neuen Partner an seine Seite bekommen: Show Racism the Red Card – Deutschland e.V.. Im Rahmen der Ausstellung ist somit die Ausführung von Antirassismus-Workshops für Kinder- und Jugendliche möglich geworden. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit! Der 2010 von zwei Studenten gegründete Verein Show Racism the Red Card – Deutschland e.V ist in kurzer Zeit zu einer sehr erfolgreichen Marke im Kampf gegen Rassismus aufgestiegen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im klassischerweise männlich dominierten Kontext „Fußball“ zur Aufweichung gängiger Denkmuster beizutragen und … (Mehr …)

Wanderausstellung in Angers

Plakat der Wanderausstellung in Angers

Das Naturkundemuseum in der französischen Stadt Angers, die südwestlich von Paris liegt, zeigt von 12. Juli bis 28. Dezember die Ausstellung „MenschenZoos – die Erfindung des Wilden“. Die Wanderausstellung basiert konzeptionell auf der 2011 im Musée du quai Branly gezeigten, vielgefeierten Ausstellung „Exhibitions – l’invention du sauvage“. Im Fokus steht die Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“, der Zurschaustellung und Inszenierung „exotischer Menschen“, welche oftmals hinter Zäunen und neben (wilden) Tieren,  zur Belustigung der Massen ausgestellt wurden und vielfach zugleich „wissenschaftlich“ auf der Grundlage von Rassetheorien erforscht wurden. Die Menschenzoos trugen zur Stigmatisierung fremder Kulturen und zur Legitimation des Kolonialismus bei. Bewohner … (Mehr …)

Programm & Status der Ausstellung MenschenZoos – Die Erfindung des Wilden

Präsident Frankreichs Francois Hollande, Verlegerin der Éditions du Crieur Public Yasmine Azzi-Kohlhepp und Kurator, Stiftungsgründer und ehemaliger französischer Fußballnationalspieler Lilian Thuram

MenschenZoos – Die Erfindung des Wilden beleuchtet die Geschichte von Frauen, Männern und Kindern, die von Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika in den Westen gebracht wurden, um in Zirkusstücken, im Theater oder Kabarett, auf Jahrmärkten, in Paraden, Zoos, Dorfnachbauten oder auf internationalen – oder kolonialen Weltausstellungen ausgestellt zu werden. Diese Unternehmungen begannen im 16. Jahrhundert auf den königlichen Höfen und nahmen bis Mitte des 20 Jahrhunderts in Europa, Amerika und Japan zu. Ein reicher Fundus an Bildern, Skulpturen, Postern, Postkarten, Filmen, Fotographien, Miniaturen, Zierrat, Modellschaukästen und Kostümen liefern Einsicht in das Ausmaß der erfolgreichen Unterhaltungsindustrie der MenschenZoos, die über eine … (Mehr …)

Wanderausstellung in Rouen

Filmplakat "Vénus Noire"

Das Muséum in der nordfranzösischen Stadt Rouen zeigt von 4. April bis 9. November* die Ausstellung „MenschenZoos – die Erfindung des Wilden“. Die Wanderausstellung basiert auf der 2011 im Musée du quai Branly gezeigten, vielgefeierten Ausstellung „Exhibitions – l’invention du sauvage“. Im Fokus steht die Geschichte der Völkerschauen bzw. der sogenannten „Menschenzoos“. Eine solche Zurschaustellung gab es in Rouen in den Jahren 1889, 1896 und 1903 mit den „afrikanischen Dörfern“. Die regulären Tafeln der Wanderausstellung sind um die Geschichte dieser ergänzt. Die Ausstellung richtet sich an Jung wie Alt: den Besucher erwartet beispielsweise die Vorführungen einschlägiger Filme (4. April „Zoos … (Mehr …)

Wanderausstellung MenschenZoos in Nantes

Ausstellungsplakat Nantes

Die Maison de Quartier Dervallières – ACCOORD in der westfranzösischen Stadt Nantes zeigt von 5. bis 20. Dezember die Ausstellung „MenschenZoos – die Erfindung des Wilden“. Die Wanderausstellung basiert auf der 2011 im Musée du quai Branly vielgefeierten Ausstellung „Exhibitions – l’invention du sauvage“. Im Fokus steht die Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“, der Zurschaustellung und Inszenierung „exotischer Menschen“. In Nantes gab es eine solche Zurschaustellung mit dem „schwarzen Dorf“ 1904 und der Nationalausstellung 1924. Die Kuratoren, Lilian Thuram und die internationale Forschungsgruppe Achac, haben in Nantes Unterstützung vonseiten der Stadt Nantes,  dem Verein für soziale, kulturelle und Bildungsangelegenheiten in Nantes … (Mehr …)

Über die Geburt der Wanderausstellung „Die Erfindung des Wilden“ in Paris

Exhibitions, l’invention du sauvage

Die Ausstellung mit dem Titel Exhibitions, l’invention du sauvage („Schaustellungen, die Erfindung des Wilden“) im Musée du Quai Branly in Paris wurde vom 29. November 2011 bis 3. Juni 2012 von 266 774 Menschen besucht, darunter waren ca. 16 000 Kinder und Jugendliche, vielfach im Rahmen von Museumsführungen für Schulgruppen.

Aufgrund des großen Andrangs wurde das Thema vom 21. November bis zum 6. Januar 2013 im Pariser Musée des Enfants du Jardin d’Acclimatation in abgewandelter Form als Wanderausstellung fortgesetzt, an einem symbolträchtiger Ort also, denn die zoologischen Gärten sind sowohl historische Stätte als auch Spielplatz von Generationen von Kindern. Von 1877 bis 1937 fanden hier Kolonialausstellungen und Völkerschauen statt.

Die eineinhalb-monatige Wanderausstellung im Jardin d’Acclimatation bot dem Besucher eine möglichst objektive (Mehr …)

Wanderausstellung in Deutschland

Ausstellung Paris 3

MenschenZoos: Vom Unbekannten zum ethnischen Spektakel Während in Paris die Ausstellung „Acclimatation / Exhibitions : l’invention du sauvage“* stattfindet, ist das Phänomen der „MenschenZoos“, die Ausstellung von sogenannten „Wilden“ im 19. Und 20 Jahrhundert, in Deutschland noch relativ unbekannt. Verlegerin Yasmine Azzi-Kohlhepp, Gründerin des Verlagshauses Les Éditions du Crieur Public, schwebt eine Wanderausstellung zu diesem Thema in Deutschland vor. Die Ideen zur Ausstellung, die noch des Sponsorings bedarf, konkretisieren sich. In Deutschland nimmt die Ausstellung Gestalt an Die Ausstellung wird die Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“ mit Fokus auf Deutschland und Österreich des 19. Und 20. Jahrhunderts  anhand von 20  Tafeln … (Mehr …)

„Lassen wir den Fußball doch mal beiseite“ Lilian Thuram im Gespräch mit der FAZ

FAZ

In einem einfühlsamen Interview hat die FAZ den ehemaligen Fußballnationalspieler Lilian Thuram zu seinem Engagement außerhalb des Fußballs befragt. Gleich zu Beginn des Interviews möchte die FAZ wissen, worum es in der von Thuram mitorganisierten Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ gehe. Die Ausstellung zeige, so Thuram, wie der Westen den Wilden erfunden habe. Sie zeige dies am Beispiel des Schicksals einzelner Menschen, die aus Afrika, Asien, Ozeanien oder Amerika kamen und im Westen auf Jahrmärkten, in Zoos und auf Welt- oder Kolonialausstellungen präsentiert wurden. Dieser Prozess habe im 16. Jahrhundert an den Königshöfen und begonnen und habe sich in Europa, … (Mehr …)

Besprechung der Pariser Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ in der TAZ

TAZ

Die Berliner Tageszeitung TAZ hat die Ausstellung “Exhibitions: l’invention du sauvage“, die derzeit im Pariser Musée du quai Branly zu sehen ist, am 4. Mai 2012 im Ressort „Kultur“ besprochen. Auf „eindrucksvolle Weise“, heißt es darin, stelle de Ausstellung die Beziehungsgeflechte rund um das Thema Menschenzoos dar. Die Ausstellung sei „eine begehbare Studie [...] über die Herausbildung westlicher Klischees gegenüber dem Fremden“. So sei beispielsweise die Videoinstallation des französischen Künstlers Vincent Elka positiv ins Auge gefallen: auf zwei großen Bildschirmen stellen Schwarze und Asiaten, Rollstuhlfahrer und Blinde, Moslems, Obdachlose, Schwule und Lesben dem Besucher am Ende der Ausstellung die Frage … (Mehr …)

ARTE in Begleitung von Kuratorin Nanette Jacomijn Snoep

ARTE

Anlässlich der Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage” im Musée du quai Branly in Paris, wird bei ARTE in der Sendung “Le Dessous des Cartes” nach der Repräsentation von Andersartigkeit und Differenz gefragt. “Eine Reise in Raum und Zeit”, begleitet von der Kuratorin des Museums Nanette Jacomijn Snoep… Den Programmhinweis finden Sie hier http://ddc.arte.tv/emission/exhibitions-ou-l-invention-du-sauvage

DER SPIEGEL über die Pariser Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage”

Der Spiegel

Den Bekanntheitsgrad Lilian Thurams, Fußballer des französischen WM-Teams 1998, nutzt Stefan Simons in seinem am 24. Februar 2012 auf Spiegel-Online erschienenen Artikel als Aufhänger aus. „Einst schoss er brillante Flanken, heutzutage trägt er ebenso brillant Angriffe gegen Intoleranz vor“, beginnt er seinen Artikel und verweist im Anschluss auf die zahlreichenden Verdienste des Ex-Fußballers und Kurators der Pariser Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“. Thuram sei mit neun Jahren nach Frankreich gekommen und sei aufgrund seiner Hautfarbe in der Volksschule als „schwarzes Rindvieh“ verhöhnt worden. So habe seine eigene Biografie den Anstoß zu seinem Kampf gegen den Rassismus gegeben, schreibt Simons. Nach … (Mehr …)

The Australian über die Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“

The Australian newspaper

Schnell sei sie zu der meistbesprochenen und kontroversesten Ausstellung des Jahres avanciert: „Exhibitions. L’invention du sauvage“, noch bis zum 3. Juni zu sehen im Musée du quai Branly. Ausgerichtet im Herzen Frankreichs, zeige sie das Bemühen der ehemaligen Kolonialmacht, ihr koloniales Erbe durch eine offene Debatte über Immigration und die Sicht auf „den Fremden“ zu verarbeiten, schreibt Ilmar Leetberg. Der Außergewöhnliche, der Wilde und das Monster seien immer schon Subjekt intensiver Neugier gewesen. Historisch gesehen habe „der Fremde“ die Gesellschaft immer schon unterhalten und ihr dabei gedient, sich selbst zu definieren. Leetberg beschreibt seinen Lesern im Folgenden vor allem das … (Mehr …)

Besprechung der Pariser Ausstellung auf BBC

BBC News

Die Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“, die noch bis Anfang Juni 2012 im Pariser Musée du quai Branly zu sehen ist, wurde am 27. Dezember 2011 auf bbc.co.uk von Hugh Schofield besprochen. Der Autor nennt die Zielsetzung der Ausstellung zu Beginn seines Artikels, nämlich „ to teach how Western societies created a sense of “the other” in regard to foreign peoples, thus legitimising their eventual domination“ („zu erklären, wie die westlichen Nationen eine Vorstellung des „anderen“ in Bezug auf ausländische Völker erschafften und dadurch ihre Vormachtstellung legitimierten“), drückt aber nur implizit aus, ob und wie dies den Ausstellern auch gelungen … (Mehr …)

Besprechung der Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ in Le Parisien

Le Parisien

Die große französische Boulevardzeitung Le Parisien kündigt die Eröffnung der derzeit im Pariser Musée du quai Branly zu sehenden Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ an. „Kinder“, beginnt der Rezensent seinen Artikel, „unsere Großeltern, ja sogar unsere Eltern, gingen zur Foire du Trône oder in den jardin d’Acclimatation. Aber nicht, um eine Runde auf der Achterbahn zu drehen, sondern, um vor der „Krokodilfrau“ zu erschauern.“ Schwarze oder andere „Einheimische“ seien aus den Kolonien nach Europa gebracht worden, um in Zirken und Baracken als Monster ausgestellt zu werden. So sei beispielsweise auch der Urgroßvater des Fußballers Christian Karembu ein solches Opfer der … (Mehr …)

Königliches Museum für Zentralafrika informiert über Pariser Ausstellung

RMCA

Das Royal Museum for Central Africa in Tervuren informiert in einem kurzen Text auf seiner Webseite über die Ausstellung “Exhibitions. L’invention du sauvage”. Die Abteilung für Kolonialgeschichte des Museums war an der Erstellung des Ausstellungskatalogs beteiligt. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Juni 2012 im Musée du quai Branly zu sehen. Sie beleuchtet die vergessene Geschichte der Menschenzoos- von Frauen, Männern und Kindern, die von Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika in den Westen gebracht wurden, um in Zirkusstücken, im Theater oder Kabarett, auf Jahrmärkten, in Paraden, Zoos, Dorfnachbauten oder auf internationalen – oder kolonialen Weltausstellungen ausgestellt zu werden. Diese Unternehmungen … (Mehr …)

„Exhibitions. L’invention du sauvage“: laut „The Guardian“ die meistdiskutierte Ausstellung des Winters

The Guardian

Angelique Chrisafis nennt die am Dienstag eröffnete Ausstellung „Exhibitions. L’invention du sauvage“ im Pariser Musée du quai Branly „Paris’s most talked about exhibition of the winter“ („die meistdiskutierte Pariser Ausstellung dieses Winters“). In ihrer Besprechung vom 29. November 2011 gibt sie vor allem die in der Ausstellung illustrierten Einzelschicksäle von prominenten Völkerschau-Opfern wie der sogenannten „Hottentotten-Venus“ wieder. Die „Hottentotten-Venus“ mit bürgerlichem Namen Sarah Baartmann war eine junge Einheimische aus der Kapkolonie, der heutigen Provinz Südafrikas, des Volkes Khoisan. Sie wurde auch die „Venus Hottentotten“ genannt. Als Sklavin wurde sie 1810 mit ihren Brüdern und Schwestern von ihrem „Meister“ Caezar nach Europa … (Mehr …)