Allgemein

1. Deutschlandtournee von Abdennour Bidar

Photo Abdennour Bidar 2016

Abdennour Bidar wird seine erste Deutschlandtournee absolvieren, um sein Werk “Offener Brief an die muslimsiche Welt” dem deutschen Publikum vorzustellen und mit diesem zu diskutieren. Die Reise wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Berliner “Bureau du livre” der französischen Botschaft, das unserern Verlag hiermit dankenswerter Weise zum wiederholten Male unterstützt.

Folgende Veranstaltungen sind (Mehr …)

Perlentaucher.de zitiert Faust-Kultur

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Das Kulturmagazin Perlentaucher.de hat den Beitrag von Faust-Kultur über Abdennour Bidars’s Buch „Offener Brief an die muslimische Welt“ übernommen und seinen Lesern vorgestellt:

Abdennour Bidar ist ein französischer Philosoph und Essayist.
Er ist Moslem und setzt sich kritisch mit dem Islam, aber auch mit dem säkularisierten Westen auseinander.
Nach den (Mehr …)

Faust-Kultur empfiehlt “Offfenen Brief an die muslimische Welt”

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Auf Faust-Kultur wird die Lektüre von Abdennour Bidars “Offener Brief an die muslismische Welt” wie folgt empfohlen: Abdennour Bidar ist ein französischer Philosoph und Essayist. Er ist Moslem und setzt sich kritisch mit dem Islam, aber auch mit dem säkularisierten Westen auseinander. Nach den Pariser Anschlägen auf das Bataclan, „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt in 2015 hat Bidar einen „Offenen Brief an die muslimische Welt“ geschrieben. Im Herbst 2016 erschien eine deutschsprachige Ausgabe. Harald Ortlieb hat ein Video-Gespräch mit Bidar produziert. Darin stellt der Autor seine Thesen vor.  

Filmische Kurzvorstellung der bislang erschienenen Titel

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Der Hamburger Verlag Les Éditions du Crieur Public stellt hier sein sehr speziallisiertes und ausgewähltes Verlagsprogramm vor. Die bislang veröffentlichten Werke haben in Frankreich alle ein großes mediales Echo hervorgerufen und wurden von einem breiten Publikum gelesen. (Mehr …)

Kurze Vorstellung des Verlages

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In dem kurzen Fimbericht stellt der Verlag Crieur Public sich und seinen Youtube-Channel kurz bei Ihnen vor.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen abonnieren würden, um immer auf dem Laufenden zu sein. (Mehr …)

Schleswig-Holstein am Sonntag bespricht Abdennour Bidar’s Buch

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In der Sonntagszeit Schleswig Holstein am Sonntag wurde das Buch Offener Brief an die muslimische Welt besprochen. Den Artikel (Mehr …)

Interview mit Abdennour Bidar

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Der französische Philosoph Abdennour Bidar stellt in diesem Filminterview sein Buch (Mehr …)

Offener Brief an die muslimische Welt

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Als erstes Werk von dem in Frankreich sehr bekannten und viel beachteten Philosophen Abdennour Bidar liegt nun in deutscher Sprache das Buch “Offener Brief an die muslimische Welt” vor. In diesem setzt er sich, selbst Moslem, ebenso besorgt wie kritisch mit dem Zustand der muslimischen Welt im Zeichen des IS auseinander. Zugleich hinterfragt er die aus seiner Sicht nahezu spiegelbildlichen Schwächen der westlichen Welt. Anlass für Bidar dieses Buch zu verfassen, waren die Attentate auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt im Januar 2015. Bidar führt dazu in dem beigefügten Filmbeitrag aus: “In der muslimischen Welt ist heute … (Mehr …)

MenschenZoos: Faust Kultur bespricht “Eine koloniale Begegnung”

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Heute reist man in die entlegensten Ecken der Welt, gierig nach einem Blick in die Lebenswelten fremder Menschen und Kulturen. Im 19. Jahrhundert importierte man afrikanische Stammesangehörige als Attraktion für Zoo und Zirkus. Das Buch „MenschenZoos. Schaufenster der Unmenschlichkeit“ berichtet über diese dunkle Seite westlicher Sensationslust. Ein Ausschnitt daraus ist bei Faust-Kultur (Mehr …)

Filmbericht über die Ausstellung in Jena

Die Wanderausstellung “Die Schaustellung des Wilden – MenschenZoos” an der Friedrich-Schiller-Universität Jena endete erfolgreich. Hier ein Filmbericht über die Ausstellung, einschließlich eines Interviews mit Professor Fischer:
(Mehr …)

Abdennour Bidar: Offener Brief an die muslimische Welt

Abdennour Bidar (2. v.li.) bei einer Diskussion im Januar 2016 in Paris mit einem Rabbi, einem Bischof und einem Budhisten

Der französische Philosoph Abdennour Bidar hat als Moslem einen offenen Brief an die muslimische Welt in französischer Sprache veröffentlicht – dieser wurde millionenfach gelesen. Aktuell arbeiten wir an der Übersetzung dieses Werkes in die deutsche Sprache. Weitere Details folgen zeitnah.

Ausführlicher Beitrag des PT-Magazins über die Wanderausstellung in Jena

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Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft hat sich sehr ausführlich mit der Ausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auseinandergesetzt.

Um den Inhalt kurz anzureißen, seien nur die Zwischenüberschriften wiedergegeben:

- Universität Jena präsentiert seit 20. Oktober Sonderausstellung zur „Schaustellung des Wilden“

- Intensive Auseinandersetzung mit der Herkunft von Sammlungsobjekten

- „Wilde“ ohne Würde (Mehr …)

Filmreportage von Jena TV über die Wanderausstellung

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Jena TV entsandte ein Journalistenteam zur Vernissage der Wanderausstellung „Schaustellung des Wilden – Menschenzoos“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Der Filmbeitrag wurde auf der Webseite mit dem folgenden Vorspann angekündigt:

„Bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein wurden in Zoos nicht nur Tiere gehalten, sondern auch Menschen ausgestellt. Im Universitätshauptgebäude am Fürstengraben ist seit Montag eine Ausstellung zu sehen, die sich mit der Völkerschau und Kuriositätenkabinetten beschäftigt. Denn (Mehr …)

Die Ostthüringer Zeitung berichtet über die Wanderausstellung

Logo Ostthüringer Zeitung

Am heutigen Tage berichtete die Ostthüringer Zeitung über die Wanderausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” im Hauptgebäude der Fridrich-Schiller-Universität in Jena. Den Artikel finden Sie hier.  

Jena TV kündigt die Wanderausstellung an

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Die Universität Jena präsentiert ab 20. Oktober die Sonderausstellung zur „Schaustellung des Wilden”. Zur Vernissage wird am Montag, 19. Oktober, um 16 Uhr in den Senatssaal im Hauptgebäude am Fürstengraben eingeladen. Bis zum 12. Dezember ist die Wanderausstellung zum „Menschen-Zoo” erstmals in Deutschland zu sehen; der Eintritt ist frei. Bei der Ausstellungseröffnung wird am Beispiel der „Kopfhaut eines Herero” aus der Lehrsammlung (Mehr …)

Friedrich-Schiller-Universität erläutert die bevorstehende Ausstellung

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Die Jenaer Friedrich-Schiller-Universität hat heute offiziell den Beginn der Sonderausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” bekanntgegeben. Bei dieser Eröffnung wird auch exemplarisch dargelegt, wie intensiv sich die Universität Jena mit diesem Thema und ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Am Beispiel der “Kopfhaut eines Herero”, die sich in der Lehrsammlung des Zoologischen Instituts befand, wird zum einen dargelegt, wie auch in der Wissenschaft Rassismus und Vorurteile gefördert oder sogar geschaffen wurden. Zum anderen wird gezeigt, wie schwer manchmal eindeutige Nachweise der Herkunft solcher Sammlungsstücke zu erbringen sind. Die Universität Jena hat in diesem Fall einen externen Wissenschaftler mit der Untersuchung beauftragt. Sein Ergebnis … (Mehr …)

Wanderausstellung MenschenZoos in der Friedrich-Schiller-Universität in Jena

FRIEDRICH-SCHILLER-UNIVERSITÄT

Die Wanderausstellung “Die Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” wird am 19. Oktober 2015 im Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eröffnet. Die Vernissage beginnt um 16 Uhr im Senatssaal der Universität. Die Eröfnungsansprachen werden von dem Universitätspräsidenten Herrn Professor Dr. Walter Rosenthal und Herrn Professor Dr. Martin Fischer, Direktor des Instituts für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie, sowie einem Vertreter des Crieur Public gehalten. Die Ausstellung ist dort bis zum 12. Dezember 2015 zu sehen, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wurde möglich gemacht durch den Einsatz von Herrn Professor Dr. Martin S. Fischer sowie die finanzielle Unterstützung seitens der Gesellschaft der … (Mehr …)

Zeig Rassismus die rote Karte !

Logo des Vereins

Les Éditions du Crieur Public hat für die geplante Wanderausstellung in Deutschland „MenschenZoos: Die Erfindung des Wilden“ einen neuen Partner an seine Seite bekommen: Show Racism the Red Card – Deutschland e.V.. Im Rahmen der Ausstellung ist somit die Ausführung von Antirassismus-Workshops für Kinder- und Jugendliche möglich geworden. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit! Der 2010 von zwei Studenten gegründete Verein Show Racism the Red Card – Deutschland e.V ist in kurzer Zeit zu einer sehr erfolgreichen Marke im Kampf gegen Rassismus aufgestiegen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im klassischerweise männlich dominierten Kontext „Fußball“ zur Aufweichung gängiger Denkmuster beizutragen und … (Mehr …)

Tausende Hamburger demonstrieren gegen Pegida

Tegida

Tausende Hamburger kamen gestern Abend spontan zu einer Anti-Pegida Demonstration zusammen. 5.000 hatten sich über Facebook bei “Tegida- Gewaltfrei vereint gegen Irrglauben und Intoleranz” angemeldet, die Polizei zählte 4.000 Demonstranten am Glockengießerwall am Hamburger Hauptbahnhof. Der Crieur Public demonstrierte mit. Die Atmosphäre war friedlich, die Demonstranten in der Mehrzahl jung und studentisch. Auch Reden hat es gegeben- die meisten Redner waren bemüht, die Notwendigkeit von Toleranz und Offenheit gegenüber Flüchtlingen und Menschen ausländischer Herkunft zu unterstreichen. Nur einige wenige Teilnehmer instrumentalisierten die Demonstration für ihre Parteipolitik. Die Hamburger Tegida-Demonstration ist die Antwort auf die Montagsdemonstrationen der Pegida in Dresden, die gegen die … (Mehr …)

FROM SAMOA – WITH LOVE ?

1900 Unsere neuen Landsleute aus Samoa, Berlin (Postkarte aus der Collection Radauer)

Von Januar bis November zeigte das Museum Fünf Kontinente München die Ausstellung „From Samoa – with love?“ Ein Rückblick. Ausgehend von einigen Wertgegenständen, die der Samoanische Häuptling Tupua Tamasese Lealofi dem bayerischen Prinzregenten 1910 im Rahmen einer in München stattfindenden Völkerschau schenkte, hat sich Kuratorin Hilke Thode-Arora auf die Suche nach Spuren der deutsch-samoanischen Kolonialgeschichte gemacht. Ihre jahrelange Forschungsarbeit, während der sie u.a. Nachkommen ausfindig machte und interviewte, Briefe analysierte sowie Postkarten und Fotos auswertete, lässt die deutsch-samoanischen Völkerschauen in einem spannenden und zugleich differenzierten Licht erscheinen. Auf samoanischer Seite zeugen noch deutsche Namen, deutsches Bier und Essen sowie die … (Mehr …)

Schwangerschaft ohne Mann: Das Mysterium Marias

Titelbild Maria

In der Weihnachtszeit gedenken wir Maria als die Mutter Gottes, derjenigen, die Jesus gebar. Im Neuen Testament heißt es bei Matthäus: „Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; … (Mehr …)

Unter dem Deckmantel der Kunst? Zur aktuellen Debatte über „Exhibit B“

Szene aus "Exhibit B"

Ob nun Jonathan Meese in einer seiner Performances den Arm zum Hitlergruß erhebt, Rapper Bushido seiner Homophobie und seinen Gewaltfantasien in seinen Songtexten („Ein falsches Wort und deine Zunge spürt Rasierklingen“) Luft macht oder Santiago Sierra Autoabgase in eine Synagoge leitet, um an die Gaskammern des Holocaust zu erinnern – die Frage, wie weit Kunst gehen darf, ist eine, die häufig aufkommt. Schließlich, sagen manche, darf unter dem Deckmantel der Kunst nicht alles erlaubt sein! Die Installation „Exhibit B“ des südafrikanischen Dramatikers Brett Bailey hat diese Frage neu entfacht: weil sie Szenen aus Menschenzoos künstlerisch neu in Szene setzt wurde sie unter … (Mehr …)

Die Installation „Exhibit B“: Der „MenschenZoo“, der Furore macht

Brett Bailey mit einem der Perfomance-Künstler

Kolonisation und Fremdheit, das sind die Themen, die das dritte Kulturfestival von Poitiers „Haut des Tigers und Schwarzen Peters“, ausgerichtet von der Universität, des Theaters und Auditoriums Poitiers, vom 12. bis 16. November bestimmten. Die Ausstellung „MenschenZoos: Die Erfindung des Wilden“ der Forschungsgruppe Achac wurde zum Auftakt des Festivals von Pascal Blanchard und Lilian Thuram eröffnet. Die wandernde Performance Ausstellung Exhibit B des südafrikanischen Dramatikers und Installationskünstlers Brett Bailey zielt darauf, den Rassismus in der Gesellschaft offenzulegen, indem in 12 Live-Bildern Szenen aus Völkerschauen bzw. Menschenzoos nachempfunden werden. Die zunehmend polarisierende Ausstellung tourt bereits seit 2010 durch Europa. Letzten Donnerstag … (Mehr …)

Opfer einer Vergewaltigung….und selbst Schuld ??!

Titelbild

  “Selfie Klip“ Laut dieses von der ungarischen Polizei produzierten Kurzfilms mit dem Titel „Selfie Klip“ tragen Frauen Schuld an ihrer Vergewaltigung. Die ungarische Polizei wird das Video auch an ungarischen Schulen zeigen. Das Video zeigt drei junge Frauen, die sich für einen Discoabend in aufreizende Kleidung hüllen, sich schminken und einen „Selfie“ von sich schießen. Bevor die Frauen die Wohnung verlassen, um sich auf den Weg zur Disko zu machen, erblickt eine der Frauen eine offenbar misshandelte Frau und wendet sich ab. Nach einigem Alkoholkonsum und engem Tanz mit Männern in der Disko findet sich eine der Frauen in der … (Mehr …)

Klug, klüger….am klügsten ? Ein feministisches Streitstück

Titelbild

Die Feministinnen Alice Schwarzer, Simone de Beauvoir, Judith Butler, Luce Irigaray, Laurie Penny, Valerie Solanas, Elisabeth Badinter, Vandana Shiva und Deirdre McCloskey und Gastgeber Arthur Schopenhauer haben das Abendessen beendet und sitzen gemeinsam an einem Tisch. Gleich soll es Dessert geben, aber dann löst die Frage, wer das Geschirr abwäscht, einen Streit aus. Die Figuren Elisabeth Badinter, 1944 in Boulogne-Billancourt geboren, hat sie sich als Professorin und Philosophin vor allem durch den Bestseller “Mutterliebe – zur Geschichte eines Gefühls” einen Namen gemacht. Darin untersucht sie das Muttergefühl im Wandel der Zeit und erläutert, das Muttergefühl sei eine seit der Aufklärung verbreitete Erfindung, die dazu diene, … (Mehr …)

Ist das Kopftuch… ein Zeichen der Rückschrittlichkeit?

Alice Schwarzer

„Wenn ich Frauen mit Kopftuch sehe, werde ich wütend“ bekannte kürzlich ein Freund von mir, „wieso lassen die sowas mit sich machen?“ Darauf entbrannte eine hitzige Diskussion in der Runde – wir waren zu dritt – in der jeder einmal sein Repertoire an Emotionen, intellektuellen Standpunkten und historischem Halbwissen zum Thema „Kopftuch und Feminismus“ ans Tageslicht zu befördern versuchte. Kürzlich gelesene Artikel zum Vormarsch der IS, Fernsehdokumentationen über die Rekrutierung deutscher Dschihadisten, feministische Zitate sowie im Studium angeeignete Argumente des Poststrukturalismus wurden mit Elan in die Runde geworfen. Während der eine forderte, die Kopftücher sollten verboten werden, um ein Zeichen … (Mehr …)

  1. henssenc schrieb am 10. November 2014:
    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich weiß Ihre Meinungen zu schätzen, da ich weiß, dass Sie viel zu diesem Thema …

Radikal feministische…Muslimin?

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Ein hörens- und lesenswerter Beitrag von Deutschlandradio Kultur zum Thema “Islam und Feminismus”, auch vor dem Hintergrund der bei Maischberger in der ARD geführten Debatte”Schleier und Scharia“.    

War August Bebel… eine Frau?

August Bebel Thema

August Bebel war keine Frau, aber dennoch Feminist. Er war der erste Mann in Deutschland, der die Frauenunterdrückung öffentlich beschrieb und seine Wurzeln aufzudecken versuchte. Er war Begründer und Führer der SPD und seit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 bis 1913 einer der einflussreichsten Abgeordneten im Reichstag. Innerhalb der Arbeiterbewegung gab es eine starke Fraktion, die den Sozialismus als pure Männerangelegenheit sah. Dem entgegen setzte sich Bebel für die private Stärkung der Frau und ihre Einbindung in das politische Leben ein. Ende des 19. Jahrhunderts nämlich war die Frau in Deutschland sozial, politisch und rechtlich diskriminiert: In wesentlichen familiären Angelegenheiten … (Mehr …)

“Der Spiegel” berichtet über Menschenzoos

Spiegel Artikel

Am 12. Dezember 2012 berichtete Katja Iken für den Spiegel über das Schicksal des kongolesischen Pygmäen Ota Benga. Ota Benga sei „ein Mann, dessen trauriges Schicksal exemplarisch für den um die Wende zum 20. Jahrhundert grassierenden wissenschaftlichen Rassismus, für Ausbeutung, Menschenverachtung und Habgier“ stehe. Ota Benga wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem amerikanischen Missionar zusammen mit anderen Afrikanern nach St. Louis verschleppt, um in einem Menschenzoo ausgestellt zu werden. In einem von den belgischen  Okkupationstruppen König Leopolds II. verursachten Massaker waren seine Frau und seine zwei Kinder ermordet worden, Benga anschließend versklavt. Der Ding-Charakter, dem man dem Afrikaner zuschrieb, … (Mehr …)

Wer war eigentlich…. Olympe de Gouges ?

Olympe de Gauges

Mindestens genauso cool wie Emma Watson – die Schauspielerin in allen Ehren – ist Olympe de Gouges. Die in ihrer Bedeutung verkannte Frauenrechtlerin der ersten Stunde wurde 1748 im französischen Montabaun geboren. Zu ihrer Zeit war der Analphabetismus, besonders unter den Frauen, sehr groß. Ihr Wissen erwarb sie im Selbststudium. Als die französische Nationalversammlung 1791, also 4 Jahre nach der Französischen Revolution, die erste republikanische Verfassung Frankreichs verabschiedet hatte, der die allgemeine Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 als Grundrechte vorangestellt waren, veröffentlichte de Gouges ihre „Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne“ („Erklärung der Rechte der Frau … (Mehr …)

Was heißt eigentlich… Feminismus ?

Hubertine Auclert

Der Begriff „Feminismus“ wurde erst in den 1880er Jahren von französischen Frauenrechtlerinnen aufgebracht. Die französische Suffragette Hubertine Auclert (1848-1914) führte den Begriff „Feminismus“ in der von ihr herausgegebenen Zeitschrift La Citoyenne (Die Staatsbürgerin) als politische Leitidee gegen den “Maskulinismus” der Dritten Republik in Frankreich ein. Der Begriff war titelgebend für einen Kongress 1892. 1896 berichtete die französische Delegation auf dem Internationalen Frauenkongress in Berlin vor einem großen Publikum, wie die französische Presse dieses Wort aufgegriffen hatte. Ab da breitete sich der Begriff in den westlichen Frauenbewegungen aus und wurde synonym für “Frauenbewegung” genutzt. Im Deutschen haftet dem Begriff etwas Negatives an, da … (Mehr …)

  1. Anton schrieb am 2. Oktober 2014:
    Super!! Besonders die Bilder sind toll ausgesucht!

Einladung

Wochen des Feminismus

Wir laden ein zu den WOCHEN DES FEMINISMUS vom 3. Oktober bis 19. Dezember. Wöchentlich werden wir hier bedeutende Feministinnen und ihre Gedanken vorstellen, von Olympe de Gouges, über Simone de Beauvoir und Luce Irigaray zu Laurie Penny.      

Wieviel Multikulti steckt in Deutschland?

Wieviel Multikulti steckt in Deutschland?

„Komm’, lass uns schnell noch einen Döner beim Türken an der Ecke holen!“ hört man hierzulande oft oder „Wir waren beim Italiener, als Dessert gab’s Tiramisu.“ oder „Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde. Komm’, schenk dir ein….“ Laut einer Studie vom Institut für Demoskopie in Allensbach essen 51% der Deutschen am allerliebsten ausländische Küche. Auf Platz Eins steht Italienisch, gefolgt von Chinesisch und Griechisch. Schaut man sich in Einkaufspassagen der deutschen Innenstädte um, findet man diese Statistik auch bestätigt: es wimmelt von Asia Snackbuden, Pizzaständen und Thairestaurants. Und was ist mit all den Nagelstudios, die man dazwischen … (Mehr …)

Die Lust des Kaiserreichs an der Exotik – Als Menschen aus fernen Ländern wie Zootiere vorgeführt wurden

P.M. Magazin Juli 07, 2014 (verschoben)

Die Zeitschrift P.M. berichtete im Juli über Völkerschauen. Der Crieur Public fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Autorin Christine Schulz gibt zunächst die Schicksäle der fünf Seenomaden vom Volk der Kawesqar aus Chile wieder, die in den europäischen Großstädten auf Völkerschauen „vorgeführt und begafft“ worden seien. Die Nomaden mit überlieferten Namen Henry, Lise, Grethe, Piskounas und Capitán seien sieben Monate zu dieser Tätigkeit gezwungen und auf Plakaten als „die Wilden von den Feuerlandinseln“ beworben worden. Im Frühjahr 1882 seien alle fünf kurz nacheinander an Lungenentzündung oder Masern gestorben. Die Darsteller unterschrieben Verträge Der Zwang sei allerdings eher die Ausnahme gewesen, zumindest, wenn … (Mehr …)

Schwarze in den Konzentrationslagern: Eine vergessene Geschichte

Journalist und Essayist Serge Bilé schreibt über die Problematiken der schwarzen community. Er schrieb das Buch mit dem Titeln „Machen Sie mir diese Neger weiß“, in dem er die Anwendung kosmetischer Weißmacherprodukte problematisiert, und „Was, wenn Gott die Schwarzen nicht liebt?“, eine Recherche über Rassismus im Vatikan, wobei in Afrika geborene Kirchenleute, Priester und Schwestern zu Wort kommen. Valentine Lescot von africanhistory.com hat ihn interviewt. In diesem Interview spricht Bilé über den Inhalt seines Buches und seines vorangegangen Dokumentarfilms. Er widmet sich in beiden der wenig beachteten Geschichte der Schwarzen, die Opfer der nationalsozialistischen Politik wurden. Diese Geschichte sei in … (Mehr …)