Leseprobe aus “Jude sein nach Gaza”

Wenn es schon nicht einfach ist, praktizierender Jude zu sein, so ist es doch noch viel schwieriger, ein nicht praktizierender Jude zu sein. Worauf sollte ein Jude, der seine religiösen Orientierungspunkte verloren hat – wie dies viele von jenen taten, die sich ständig auf die jüdische Religion berufen – seine Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft gründen, wenn er diese Zugehörigkeit mit Leben erfüllen möchte, statt sich in Identitätslosigkeit aufzulösen? Auf eine gemeinsame Geschichte, antworten die meisten. Doch das ist nicht so einfach. Diese „gemeinsame“ Geschichte nämlich ist zunächst eine angeeignete Geschichte, die meist in jener des Holocaust zusammengefasst wird. Diese Geschichte hat wiederum eine eigene Geschichte, die man kennen muss, wenn man die Haltung vieler Juden gegenüber Israelis und Palästinensern zu begreifen versuchen möchte.

Bis zu ihrem Exil, das in den 1950er-Jahren begann, spielte für die nordafrikanischen Juden und für die Juden aus dem Nahen Osten der Genozid keine allzu große Rolle. Erst als sie, ihrer eigenen Geschichte beraubt, nach Europa oder Israel kamen, eigneten sie sich jene prestigereichere Geschichte an, die aus Pogromen und Massakern besteht, die Geschichte der jüdischen „Aristokratie“, die Geschichte der Aschkenasim, also die der ost- und mitteleuropäischen Juden, zu denen in Frankreich die sehr spezifische Minderheit der „Israeliten“ hinzu kommt: bereits seit langem integrierte Aschkenasim, die sich vollkommen mit der Französischen Republik identifizieren und hervorragende Repräsentanten dessen sind, was als „franco-judaïsme“ („französisches Judentum“) bezeichnet wurde. Nur das Anteilnehmen an dieser Geschichte der Leiden vermochte den Juden aus dem Maghreb und aus dem Nahen Osten einen Platz an der Seite der Aschkenasim zu verschaffen – wie wenig achtbar dieser Platz auch immer sein mochte.

In Frankreich wurden die Neuankömmlinge – im Wesentlichen Juden aus Nordafrika – von den alteingesessenen Juden als „Schwarze“ (jiddisch: „schwartse“) bezeichnet, worin all das mitschwang, was dieses Wort an Negativem zu transportieren vermag. War das Leben dieser Zuwanderer in ihren islamischen Herkunftsländern nicht immer von Gleichheit und ungetrübter Koexistenz geprägt gewesen, so war es, langfristig verglichen mit dem der Juden in christlichen Ländern, doch auch keine Hölle gewesen. Ihr Exil aber machte sie von nun an zu „Arabern“. Sie verwandelten sich von Juden in „Araber“. So kam es, dass sie sich, um diese Schande auszulöschen, im Westen selbst lieber als „Sephardim“ bezeichneten. Dieser neutrale und prestigereichere Begriff brachte sie auf mythischer Ebene in Verbindung zu den aus Spanien stammenden Juden – den „Sephardim“ im strengen Sinn des Wortes –, während doch die meisten von ihnen historisch gesehen keinen Anspruch auf eine derartige verwandtschaftliche Verbindung erheben konnten.

In Israel wurden die aus dem östlichen Mittelmeerraum oder aus Nordafrika stammenden Juden zu „Orientalen“ („Misrachim“). Als unterlegen gebrandmarkt, wurden sie allein dafür gerühmt, dass viele von ihnen der religiösen Tradition nahe standen – ganz im Gegensatz zu den vor allem aus Osteuropa stammenden Baumeistern des neuen Staates. Im Jahr 1948 hatten 77% der Bevölkerung Israels osteuropäische Wurzeln. Die aus dem östlichen Mittelmeerraum oder aus Nordafrika eingewanderten Juden wurden vom ganzen System – und ganz besonders in der Arbeitspartei – als Bürger zweiter Klasse behandelt. Als im eigentlichen Sinne kolonisierte Juden, die, wie es für kolonisierte Bevölkerungsgruppen die Regel ist, über keinerlei eigene Geschichte verfügen.

Als Israeli durften sie von nun an keinesfalls mehr in den Ländern verwurzelt sein, die sie verlassen hatten und wo ihre Vorfahren seit tausend Jahren gelebt hatten. Sie durften auch kein Heimweh nach diesen Gebieten empfinden, die ja bevölkert waren von „Arabern“, den Feinden dieses jungen Staats, der ihnen die Möglichkeit eines neuen – besseren – Lebens eröffnete. Man verlangte von ihnen, sich als Neugeborene zu betrachten, empfangen in einer aus Prinzip „Leben zeugenden“ Gebärmutter – Israel –, aber ohne Erzeuger. Gerade, dass man von ihnen nicht verlangte, sich unsichtbar zu machen.

Und doch stammten zwischen 1954 und 1957 – der Periode der Suez-Kampagne und der afrikanischen Unabhängigkeitserklärungen – 63% der nach Israel einwandernden Juden aus Nordafrika, vor allem aus Marokko. Im Jahr 1958 wanderten beinah alle im Jemen, in Libyen und im Irak lebenden Juden nach Israel aus. Doch in Israel dienten sie nur dazu, diesen neuen Staat der Juden zu bevölkern, diesen Staat, der die Frucht einer mehr als 50-jährigen zionistischen Arbeit war und dessen Gründung als Erlösungsakt nach dem Genozid dargestellt wurde.

In Israel, dem Land der Trauernden, hatten diese Einwanderer nicht die Möglichkeit, von sich zu erzählen, von ihrer Geschichte und von dem, was sie in diesen islamischen Ländern erlebt hatten, in denen sie doch als Juden mit Muslimen und Christen zusammen gelebt hatten. Und wo sie auch abgeschnitten gewesen waren von den erbaulichen Berichten des Zionismus. Lange warf man ihnen vor, sich nicht in bedeutsamer Weise am Werk der nationalen Restauration beteiligt zu haben, das von europäischen Juden begonnen und durchgeführt wurde, von eben jenen, die in den Orkan des Nationalsozialismus geraten waren.

Die Juden aus dem Maghreb und aus dem Nahen Osten, von deren Exil und Geschichte man im Westen ebenso wenig hören wollte wie in Israel, und die mit Arabern und Arabertum in Verbindung gebracht wurden – während doch viele von ihnen aus nicht-arabischen muslimischen Staaten gekommen waren, etwa aus der Türkei oder aus dem Iran – nahmen die Geschichte des Holocaust schrittweise, aber mit Eifer in ihre Identität auf, unabhängig von ihrer individuellen Generationszugehörigkeit. An die Stelle der Entwurzelung trat der Holocaust als „gemeinsame“ Geschichte und „gemeinsame“ Identität.

Der Preis dafür, dass ein aus dem östlichen Mittelmeerraum, und im Besonderen aus einem arabischen Land stammender Jude unter Umständen doch akzeptiert wurde, bestand in einer Frustrationserfahrung am Beginn seines neuen Lebens: er musste den Araber – und den Palästinenser –, den inneren ebenso wie den äußeren, in einer Art wechselseitiger Widerspiegelung von sich weisen. Um nicht mehr „arabisch“ zu sein, musste er den Araber, der er doch gewesen war und der sich in Gebräuchen, Gestik, Sprechweise, Aussehen zeigte, aus sich herausreißen. Eine neuartige und umgekehrte Form des „Selbsthasses“. Der Araber erinnerte an das, was man nicht mehr sein wollte, was man nicht mehr sein durfte und was man ja doch gewesen war. Hinzu kommt noch die belastende Situation des Exils, eine noch unentschiedene und schlecht verarbeitete Geschichte, die immer wieder und trotz aller Bemühungen, sie zu verbergen, zum Vorschein zu kommen droht.

Im Grunde hatten diese Juden nirgends Gelegenheit, das Heimweh nach ihrer Geschichte zu pflegen, außer in der Romanliteratur, die allein ihm aber wohl nicht zum Durchbruch verhelfen kann. Diese aus muslimischen Ländern gekommene jüdische Identität, der man das Heimweh verwehrt hat, ein Gefühl, das das Erlebte schöner und positiver erscheinen lässt, konnte nur Abneigung gegen das Muslimische – und vor allem gegen das Arabische – nähren.

Das Problem besitzt in Israel besondere Brisanz, denn dort ist das Arabische ja tatsächlich präsent und wenn es dies einmal nicht ist, so wird es wie durch einen immer wieder zurückkehrenden Bumerang durch den Konflikt wieder präsent gemacht. Und doch könnte die Identifikation mit den Palästinensern für einen in Israel lebenden, aus dem östlichen Mittelmeerraum stammenden Juden eine Möglichkeit darstellen, sich selbst zu akzeptieren. Sich in dieser Form zu akzeptieren würde jedoch bedeuten, dass man jene bekämpfen müsste, die den Palästinensern wie auch den aus dem Nahen Osten stammenden Juden diese untergeordnete Stellung zugewiesen haben.

Immer wieder loderten Revolten auf, so etwa in den 1970er-Jahren die radikale „Schwarze Panther“-Bewegung. Sie bestand aus Einwanderern der zweiten Generation, aus jungen nordafrikanischen – im Wesentlichen marokkanischen – Juden. Die meisten algerischen Juden waren ja nach Frankreich ausgewandert. Diese Bewegung nahm sich die „Black Panthers“ zum Vorbild, die in den Vereinigten Staaten für die Bürgerrechte der Afro-Amerikaner kämpften. Die „Schwarzen Panther“, von denen die damalige Premierministerin Golda Meir sagte, sie seien „keine netten Jungen“, prangerten die Art und Weise an, in der das israelische Establishment der Aschkenasim auf ihre Eltern oder sie selbst reagiert hatte, und forderten Anerkennung, Respekt, Chancengleichheit – mit einem Wort: Integration. Sie veranstalteten Dutzende von Demonstrationen, um die öffentliche Meinung für die Diskriminierungen, unter denen sie litten, und für ihre Marginalisierung in der israelischen Gesellschaft zu sensibilisieren. Ihre Identifikation mit der afro-amerikanischen „Black Panther“-Bewegung ist kein Zufall. Hielten ihre aschkenasischen Brüder sie nicht metaphorisch für „Schwarze“? Bezeichneten sie sie nicht so? Stellten sie sie nicht auf diese Weise nach dem kolonialen Schwarz-Weiß-Axiom auf die Seite der Schlechteren?

Die berühmten „Tschachtschachim[1]“, die man als „Primitive“, wenn nicht gar als Wilde betrachtete, bildeten das, was man seit dem Ende der 1950er-Jahre als „Zweites Israel“ bezeichnete. Im Jahr 1977 schließlich rächten sie sich an der Arbeitspartei, an deren Arroganz und Bevormundung. Sie rächten sich für all die Erniedrigungen, die ihnen diese Partei von Anfang an zugefügt hatte: Jahrelang wurden sie in Transit-Lagern („Ma‘abarot“) untergebracht, die später zu von Arbeitslosigkeit und Elend geprägten Entwicklungsstädten wurden. Sie wurden für untergeordnete Arbeiten eingesetzt und dienten als Versuchskaninchen für wissenschaftliche Forschungen, durch deren Folgen manche von ihnen noch immer stigmatisiert sind[2], Im Jahr 1977 also stimmten sie in großer Zahl für Menachem Begins „Likud“-Block und brachten ihn so an die Macht. Zu jener Zeit bildeten die „Orientalen“ bereits die Mehrheit der israelischen Bevölkerung.

Nach ihrem ersten Wahlsieg im Jahr 1977 gewann die israelische Rechte immer größeres politisches Gewicht und trat schließlich in eine Koalition mit der extremen Rechten ein, die auch derzeit die Regierung stellt. Hinzu kommt noch die Gründung der ebenfalls rechten, ultra-religiösen „Schas“-Partei im Jahr 1984, auch dies eine Rache der marokkanischen Juden und in geringerem Ausmaß auch der in dieser Partei viel schwächer vertretenen Juden aus dem Nahen Osten. Immer waren die marokkanischen Juden nur in Zusammenhang mit ihrer Religiosität positiv wahrgenommen worden. Nun verliehen sie ihrer Religiosität eine politische Dimension, um sich im politischen Kräftespiel auf nationaler Ebene Gehör zu verschaffen. Genau diese von rechten Parteien gestellten oder von ihnen dominierten Regierungen, die von den „Orientalen“ unterstützt wurden, lösten die linke Arbeitspartei bei der massiven Kolonisierung der palästinensischen Territorien ab und führten die mörderische Gaza-Offensive durch.

Eine Offensive, die auch in der großteils aus Nordafrika – vor allem aus Algerien – stammenden jüdischen Gemeinde in Frankreich auf breite Unterstützung stieß.

Der Präsident des jüdischen Dachverbands Frankreichs CRIF („Conseil Représentatif des Institutions juives de France“) nannte jedenfalls eine Zahl von „95%“. Auch diese breite Unterstützung ist kein Zufall. Zunächst, weil diese jüdische Bevölkerung Israel geografisch nahe steht – näher zum Beispiel als die jüdische Gemeinde der Vereinigten Staaten. Viele in Frankreich lebende Juden sind durch verwandtschaftliche Beziehungen an Israel gebunden und deshalb unternehmen sie häufig Reisen dorthin. Zudem trägt diese eingewanderte jüdische Bevölkerung noch immer die Wunden eines Exils, von dem in Frankreich ebenfalls nicht gesprochen werden kann, war doch kurz vor dem Beginn dieses Exils die Katastrophe des Holocaust über die in ihrer Mehrzahl aschkenasische jüdische Gemeinde in Paris hereingebrochen. Auch lastet auf diesem Exil der unaufgelöste Konflikt mit „den Arabern“. Denn ihnen wird dieses Exil zur Last gelegt, ohne es in einen Zusammenhang mit anderen Ereignissen zu stellen oder all seine Ursachen zu untersuchen. Interessant in diesem Zusammenhang ist etwa, dass die kolonisierten Juden immer wieder dazu neigen, bei den Kolonialmächten nach Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lage zu suchen.

Im Jahr 1870 – Algerien war seit 1830 Teil des französischen Kolonialreichs – verschaffte das Crémieux-Dekret den Juden des Landes (mit Ausnahme jener aus dem Süden, die als zu sehr arabisiert und daher als „nicht rückgewinnbar“ angesehen wurden) Zugang zur französischen Staatsbürgerschaft. Könnte es einen besseren Beweis für diese „Interessenskonvergenz“ zwischen Juden und Kolonialmacht geben, die einen langen Konflikt mit den ansässigen Muslimen auslöste. Ein Konflikt, der sich in Frankreich fortsetzte, jenem Land, in das mit der Zuspitzung des israelisch-palästinensischen Konflikts auch algerische Muslime auswanderten. Bereits in Algerien waren die Juden zerrissen zwischen arabischen Anteilen ihrer Identität, welche sie möglichst zu verbergen suchten, europäischen Anteilen ihrer Identität, die sie mit ihrem Kolonisator teilten und mythologisch verklärten, und jüdischen Anteilen ihrer Identität, die Frankreichs Juden schließlich ins konsistoriale System[3] einfügten, indem sie versuchten, diese von ihren lokalen Wurzeln abzuschneiden.

Tatsächlich wurden diese nordafrikanischen Juden nicht nur von Frankreich kolonisiert, sondern auch von Frankreichs jüdischer Gemeinschaft, die sich bemühte, sie nach ihrem eigenen Bild zu formen. Gewiss profitierten sie davon durch eine in bemerkenswerter Geschwindigkeit durchgeführte Urbanisierung und durch eine französische Ausbildung, die ihnen bei ihrer „Repatriierung“ bzw. ihrer Ausbürgerung ins Mutterland eine viel mühelosere Integration ermöglichte als es bei den in der Zwischenkriegszeit nach Frankreich gekommenen osteuropäischen Juden der Fall gewesen war, die nicht einmal französisch gesprochen hatten. Doch zugleich waren die nordafrikanischen Juden vor Ort von den dort ansässigen Bevölkerungsgruppen abgeschnitten, ohne jedoch deshalb gerade von jenen, denen sie gleichen wollten, als wirklich französisch anerkannt zu werden. Schließlich blieben sie ganz einfach Juden, die eben ein bisschen mehr Rechte hatten. In den Unabhängigkeitsbewegungen – besonders in Nordafrika – engagierten sich die dort ansässigen Juden fast gar nicht, was sich zum Teil dadurch erklärt, dass diese Bewegungen sie der Kollaboration verdächtigten. Auch standen sie dem Kontext, in dem die Unabhängigkeitsbewegungen sich entwickelt hatten, fern und schließlich waren diese ja stark durch den Islam geprägt[4].

Aus dieser besonderen, komplexen und letztlich so wenig „gemeinsamen“ Geschichte ergibt sich auch die bedingungslose Unterstützung großer Teile der französischen jüdischen Gemeinde maghrebinischer Herkunft für Israel und dessen Politik – bis hin zu deren problematischsten Aspekten, wie etwa der Gaza-Offensive.


[1].     Diese abwertende Bezeichnung für die aus dem nicht europäischen Teil des Mittelmeerraumes stammenden Juden – ganz besonders für die marokkanischen Juden – gibt vor, die gutturalen Laute ihrer – arabischen oder jüdisch-arabischen – Muttersprache nachzuahmen.

[2].     Zu Beginn der 1950er-Jahre wurden an 100.000 Kindern mehrheitlich marokkanischer Herkunft Experimente mit Röntgen-Apparaten vorgenommen, welche von der amerikanischen Armee zur Verfügung gestellt worden waren. Als Gegenleistung überwiesen die Vereinigten Staaten der israelischen Regierung jährlich 300 Millionen Israelische Pfund. Das Gesundheitsbudget des Landes betrug damals nur ein Fünftel dieser Summe. Man bestrahlte den Kopf der Kinder mit dem 35.000 fachen der maximal erlaubten Dosis von Röntgenstrahlen 6.000 dieser Kinder starben kurz nach ihrer Bestrahlung. Viele der Überlebenden erkrankten im Laufe der Zeit an Krebs, während andere ihr Leben lang an schweren Krankheiten wie Epilepsie, Amnesie, chronischen Kopfschmerzen, usw. litten. Den Eltern wurde gesagt, dass durch die Bestrahlung die Geißel des Kopfgrinds wirksam bekämpft würde. Ein Dokumentarfilm hierüber wurde im israelischen Fernsehen erstmals am 14. August 2004 auf „Arutz 10“ (Kanal 10) ausgestrahlt. Der Film von David Belhassen und Asher Hemias trug den Titel The Ringworm Children; sein hebräischer Titel bedeutete „100.000 Strahlen“.   Er wurde beim Internationalen Filmfestival in Haifa als „bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.

[3].     Nach der Zerschlagung der internen Strukturen der jüdischen Glaubensgemeinschaft während der Französischen Revolution führte Napoleon im Jahr 1808 das „Consistoire central israélite“ (dt. „Israelitisches Zentralkonsistorium“) als alleinige und offizielle Vertretung der französischen Juden ein. Nach protestantischem Vorbild sollten die Konsistorien auf nationaler und regionaler Ebene die internen Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde regeln und die staatsbürgerliche Integration der Juden fördern. Vgl. Esther Benbassa, Geschichte der Juden in Frankreich, aus dem Französischen von Lilli Herschhorn. Philo, 2000.

[4].     Im Irak und in Ägypten dagegen schlossen sich jüdische Intellektuelle zunächst dem Kommunismus und dann dem Unabhängigkeitskampf an.

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