Friedrich-Schiller-Universität erläutert die bevorstehende Ausstellung

Die Jenaer Friedrich-Schiller-Universität hat heute offiziell den Beginn der Sonderausstellung “Schaustellung des Wilden – Menschenzoos” bekanntgegeben.

Bei dieser Eröffnung wird auch exemplarisch dargelegt, wie intensiv sich die Universität Jena mit diesem Thema und ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Am Beispiel der “Kopfhaut eines Herero”, die sich in der Lehrsammlung des Zoologischen Instituts befand, wird zum einen dargelegt, wie auch in der Wissenschaft Rassismus und Vorurteile gefördert oder sogar geschaffen wurden. Zum anderen wird gezeigt, wie schwer manchmal eindeutige Nachweise der Herkunft solcher Sammlungsstücke zu erbringen sind. Die Universität Jena hat in diesem Fall einen externen Wissenschaftler mit der Untersuchung beauftragt. Sein Ergebnis belegt mit hoher Wahrscheinlichkeit, wer die Kopfhaut wann und aus welchem Gebiet nach Jena gebracht hat. Auch wenn der eigentliche Träger unbekannt bleibt, so ist geplant, dass die Kopfhaut “in Bälde offiziell nach Namibia zurückgeführt werden wird”, wie Prof. Dr. Martin S. Fischer betont. Der Direktor des Instituts hatte die Untersuchung initiiert und wird das Ergebnis vorstellen.

Die Veröffentlichung der Universität finden Sie hier.

 

 

 


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